«Ich habe rund 90 Kilo abgenommen und habe nun mein Ziel – Kleidergrösse 38 – erreicht!»Frau Moser, unser letztes Interview fand im Oktober 2004 statt. Wie ist es Ihnen seither ergangen? „Seit unserem letzten Interview vor elf Monaten habe ich nochmals 35 Kilo abgenommen. Vor kurzem hatte ich meinen letzten Arztbesuch bei Dr. Rohner und wurde als „erfolgreich abgeschlossen“ entlassen. Ich bin überglücklich und freue mich, dass ich nun mein Ziel erreicht habe.“ Wir treffen uns heute in einem Fitnesscenter, haben Sie viel Sport gemacht um die Gewichtsreduktion zu unterstützen? „Ehrlich gesagt bin ich erst seit anfangs Juni Mitglied in diesem Fitnesscenter (www.fitnessconnection.ch in Uster). Zur Gewichtsreduktion hat das Training somit nicht allzu viel beigetragen. Ich möchte jedoch meinen Kreislauf trainieren um für die anstehende Operation (anfangs November 2005) in einer guten körperlichen Verfassung zu sein. Ich werde die überschüssige Haut an den Oberarmen und am Bauch entfernen lassen. Die Operation geht über 7 Stunden und ist für den Körper eine Grosse Belastung. Mit fast täglichem Ausdauertraining (Laufband, Velo, Crosstrainer) und auch Krafttraining hoffe ich, dafür optimal vorbereitet zu sein. Ganz ehrlich gesagt, habe ich heute Spass bekommen mich zu Bewegung. Übrigens bin ich seit ein paar Monaten begeisterte Bauchtänzerin, was ich auch hier in diesem Fitness mache. Ich fühle mich hier wohl, als wären wir eine Grossfamilie.“ Warum haben Sie sich für eine Hautstraffung entschieden? „Eigentlich fühle ich mich sehr wohl in meinem Körper. Ich schäme mich auch überhaupt nicht für meinen Bauch, ziehe sogar tief geschnittene Hosen an. Es ist jedoch so, dass sich die Haut teilweise überlappt und das tut weh. Bei einer so massiven Gewichtsreduktion konnte ich natürlich auch nicht erwarten, dass sich meine Haut von alleine wieder völlig regeneriert.“ „Nach und nach wurde ich immer lebendiger. Mit jedem verlorenen Kilo habe ich an Lebensenergie dazu gewonnen. Mir scheint es heute so, dass ich die 15 „dicken“ Jahre vor Rohner-Konzept wie in einem Schlafzustand verbracht habe. Damals hatte ich überhaupt keine Lebenslust und Interessen mehr.“ Wie reagierte Ihr Umfeld? „Mein Vater hat sich noch riesig für mich gefreut! Leider ist er vergangene Weihnachten unerwartet verstorben. Dieser Verlust hat mir sehr zu schaffen gemacht und ich hatte Angst, wieder ins alte Essverhalten zurückzufallen. Mit Dr. Rohner konnte ich aber in dieser Situation sehr gut reden und er gab mir auch die Kraft, weiter am Rohner-Konzept festzuhalten.“ Viele Leserinnen und Leser fragen sich bestimmt, was Sie denn genau essen. Geben Sie uns ein paar Tipps? „Ich bin Typ 5. Zum Frühstück esse ich LC1-Joghurt mit viel Hafer-, Weizenkleie und Früchten. Mein Mittagessen nehme ich meistens mit: Buffala-Mozzarella mit Tomaten, Kapern, schwarze Oliven, grüne Spargeln aus dem Glas, Roastbeef, Tzaziki etc. Hatten Sie auch mal Ausrutscher? „Klar, bei mir waren es richtige Schoggi-Orgien…! Ich achte aber darauf, dass es wirklich nicht oft vorkommt, wann überhaupt dann alle 2-3 Monate einmal und dann immer am Abend (gemäss Dr. Rohner) und dann ab ins Bett, ja nicht in Energie umwandeln. Ich muss aber sagen, dass ich kaum Grosse Gelüste hatte auf Verbotenes. Ein Teller Spaghetti ist es mir heute echt nicht mehr wert, das Rohner-Konzept zu unterbrechen! Ich kann ja soviel erlaubtes und besseres essen. Mir war und ist es aber wichtig, dass ich nie hungrig ins Bett gehen muss. Ein grosses „Dankeschön“ an Herrn Dr. Rohner und seine Mitarbeiterinnen. Ich kann es nur nochmals wiederholen, dass Rohner-Konzept ist für mich eine Reinigung von Körper, Geist und Seele." Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg mit Rohner-Konzept! |
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Interview vom Oktober 2004Frau Moser, warum wollten Sie abnehmen? "Ich habe mein Übergewicht nie akzeptiert. Ich wollte immer schlank sein und habe auch alles versucht. Mit meinem "Kampfgewicht" von rund 155 Kilo wurde das Treppensteigen zur Qual und ich hatte Probleme, längere Zeit zu stehen, meine rechte Ferse tat mir unglaublich weh. Das Einkaufen im Shoppingcenter wurde regelrecht zum Spiessrutenlauf. Ein Ereignis hat mich besonders gekränkt; ein älterer Mann sah mich auf der Rolltreppe und hat sich lautstark über mich lustig gemacht - ich wäre am liebsten im Erdboden versunken." Seit wann hatten Sie Gewichtsprobleme? "Bereits in meiner Kindheit war ich pummelig. Als ich 18 Jahre alt war, hatte ich mit rigorosem Hungern endlich meine Traumfigur (Kleidergrösse 38) erreicht. Selbstverständlich konnte ich diesen Erfolg nicht lange halten - der Jojo-Effekt liess mich nach jeder Diät dicker und dicker werden. Als ich 30 Jahre alt war, unternahm ich einen erneuten Anlauf mit Trennkost, damit habe ich ca. 30 Kilo abgenommen. Aus Trauer über den Tod meiner geliebten Mutter und dem fast gleichzeitigen Verlust meiner Katze habe ich erneut die Kontrolle über mein Essverhalten verloren. Es war zum Verzweifeln. Ich wusste zum Schluss wirklich nicht mehr, was ich essen soll - alles machte mich nur noch dicker!" Warum haben Sie sich für das Rohner-Konzept entschieden? "Für mich war es sehr wichtig zu wissen, dass mir endlich jemand helfen kann. Ich fühlte mich mit meinem Problem sehr alleine gelassen. Es gab für mich nur noch die Lösungen Rohner-Konzept oder Magenband. Der grosse operative Eingriff beim Magenband machte mir jedoch Angst, eine Sterblichkeitsrate von rund 10% ist sehr abschreckend! Einer meiner Bekannten ist daran gestorben. Je mehr ich an Gewicht verliere, desto lebendiger werde ich! Ich habe viel mehr Elan als früher. Gesundheitlich geht es mir bereits heute bedeutend besser; ich habe keine Altersdiabetes mehr, meine Darmbeschwerden sind verschwunden und endlich tut mir meine Ferse nicht mehr weh. Das Treppensteigen geht auch schon viel besser. Ich habe nun bereits 53 Kilo abgenommen, das sind mehr als fünf 10kg-Säcke Katzenstreu! Unvorstellbar, dass ich das früher täglich mit mir herumgetragen habe - bei jedem Schritt!" Wie reagierte Ihr Umfeld? "Es sprechen mich sehr viele Leute auf meinen Gewichtsverlust an. Viele denken, dass ich mir ein Magenband machen liess. Wenn ich ihnen erzähle, dass es einzig und allein mit der Nahrungsumstellung klappt, sind alle sehr erstaunt. Ich habe schon vielen übergewichtigen Personen das Rohner-Konzept empfohlen. Viele haben sich angemeldet und auch das Kochbuch gekauft. Mit meiner Arbeitskollegin tausche ich Rohner-taugliche Kochrezepte aus und wir motivieren uns gegenseitig zum Weitermachen. Auch möchte ich mich auf diesem Wege bei meinem Vater, meinen langjährigen Freunden Sunya und Bobo sowie meiner Freundin Mary bedanken, diese Menschen standen immer hinter mir. Ganz besonderen Dank geht natürlich an Herr Rohner. Dank ihm kann ich mich heute wieder im Spiegel anschauen und mein Dasein ist wieder lebenswert. Das Rohner-Konzept hat mich persönlich, meinen Körper, meinen Geist und vor allem meine Seele gereinigt. Ich habe mein Ziel vor Augen und werde es schaffen! |
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